Jürgen Bittner

1980 begann ich meine Berufstätigkeit als Diplom Sozialarbeiter und Therapeut. Ich arbeitete in verschiedenen Institutionen mit unterschiedlichen Zielgruppen: Ich unterstützte Paare bei der Verbesserung ihrer Partnerschaft, begleitete Tumorpatienten und deren Angehörige bei der Krankheitsbewältigung und arbeitete sowohl im stationären als auch im ambulanten Rahmen mit Rauschmittelabhängigen und -gefährdeten am Erreichen von Unabhängigkeit und Selbstvertrauen. Berufsbegleitend erwarb ich die Qualifikation als Psychodrama- Leiter und als Gestalttherapeut.

Meine Aufgaben in der Drogen- und Jugendberatungsstelle sind:

  • Beratung und Therapie von Jugendlichen, die sich mit ihrem Konsumverhalten auseinandersetzen wollen
  • Beratung und Therapie von Angehörigen, die sich damit beschäftigen wollen, wie sie ihren konsumierenden Kindern begegnen können, damit Fronten aufgelockert und Gespräche wieder möglich werden.
  • Suchtprävention

Darüber hinaus arbeite ich an der Weiterentwicklung und Realisierung unseres Präventionskonzeptes. Neben meiner Arbeit mit Schülern lege ich besonderen Wert auf die Arbeit mit Eltern und Lehrern. Ziel ist, dass die Erzieher es lernen, sich in der Beziehungsgestaltung mit den Kindern und Jugendlichen partnerschaftlich und unmanipulativ zu verhalten, dass sie die Jugendlichen ernst nehmen, indem sie ihnen beispielsweise eine eigenverantwortliche Lebensgestaltung zubilligen, und dass sie den Jugendlichen auf der Beziehungsebene geben, was sie brauchen, damit sie keine Drogen brauchen.

Als wesentlichen suchtpräventiven Faktor in der Arbeit mit Jugendlichen betrachte ich die Unterstützung der Jugendlichen beim Gestalten lebendiger Beziehungen, sowie die Förderung von Freizeitaktivitäten, welche sie fordern, befriedigen und ausfüllen.

Insgesamt liegt mir bei meiner Arbeit die Förderung eines möglichst unvoreingenommenen und vorurteilsfreien Umgangs mit dem Thema "Rauschmittelkonsum" am Herzen. Nur nicht-tendenziöse und unverzerrte Aufklärung sowie offen geführte Gespräche ermöglichen es m. E. den Jugendlichen, zu einer verantwortlichen Entscheidung über den Umgang mit psychotropen Substanzen zu kommen.


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